US-Präsident sieht militärischen Sieg – Iran kündigt neue Raketenangriffe an
Washington/Teheran – US-Präsident Donald Trump hat erklärt, der Krieg gegen den Iran sei „so gut wie beendet“. In einem Interview mit dem Sender CBS sagte er, die militärischen Fähigkeiten des Iran seien weitgehend zerstört worden. Dennoch kündigte die iranische Revolutionsgarde gleichzeitig eine Ausweitung ihrer Raketenangriffe an – ein Zeichen dafür, dass der Konflikt trotz der Aussagen aus Washington weiter eskalieren könnte.
Der Konflikt begann am 28. Februar 2026, als die USA gemeinsam mit Israel großangelegte Angriffe auf militärische Ziele im Iran starteten. Seitdem liefern sich beide Seiten Luft-, Raketen- und Drohnenangriffe im gesamten Nahen Osten.
Aktuelle Lage im Krieg (Stand: 9. März 2026)
Aussage von Donald Trump
- Trump erklärte, der Krieg sei „sehr weit fortgeschritten“ und militärisch praktisch entschieden.
- Laut ihm seien Irans Marine, Luftwaffe und Kommunikationssysteme weitgehend zerstört worden.
- Auch Drohnen- und Raketenfabriken seien massiv getroffen worden.
Reaktion des Iran
- Die Revolutionsgarde kündigte an, ihre Raketenangriffe auszuweiten.
- Iranische Angriffe richteten sich unter anderem gegen Israel sowie gegen US-Stützpunkte in der Golfregion.
Wer hat wen bombardiert?
Angriffe der USA und Israels
- Luftangriffe auf militärische Einrichtungen, Öl-Depots und Kommunikationszentren im Iran.
- Zerstörung von Marine- und Luftwaffenstützpunkten.
- Angriffe auf Raketen- und Drohnenfabriken.
Angriffe des Iran
- Raketen- und Drohnenangriffe auf Israel.
- Angriffe auf US-Militärbasen in Ländern des Persischen Golfs (z. B. Kuwait).
Opferzahlen (bisher bekannte Zahlen)
Die genauen Opferzahlen sind schwer zu bestätigen, weil viele Angaben aus Kriegsgebieten stammen.
Militärische Opfer
- Mindestens 7 US-Soldaten wurden bisher getötet, unter anderem bei einem iranischen Drohnenangriff auf eine US-Basis in Kuwait.
Zivile Opfer
- Ein umstrittener Luftangriff auf eine Mädchenschule im Iran soll laut Berichten mindestens 175 Menschen getötet haben.
Politische Opfer
- Irans oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei wurde laut Berichten bei Luftangriffen getötet.
- Sein Sohn Mojtaba Khamenei wurde anschließend zum neuen obersten Führer ernannt.
Wirtschaftliche Auswirkungen des Krieges
Ölpreise und Weltwirtschaft
- Die Ölpreise stiegen zeitweise auf über 100 Dollar pro Barrel.
- Rohöl ist seit Beginn des Krieges 36–42 % teurer geworden.
Gründe
- Gefahr für den Schiffsverkehr in der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Öl-Transportwege der Welt.
- Militärische Angriffe auf Energieanlagen im Iran.
Geschätzte Kosten des Krieges
Exakte Zahlen gibt es noch nicht, aber Experten gehen von mehreren Milliarden Dollar pro Woche aus.
Kosten für die USA und Israel
- Luftangriffe, Raketen und militärische Logistik
- Verlegung von Kriegsschiffen und Flugzeugträgern
- Verstärkte Waffenproduktion
Kosten für den Iran
- Zerstörung militärischer Infrastruktur
- Schäden an Energie- und Industrieanlagen
- wirtschaftliche Isolation
Experten warnen, dass ein längerer Krieg massive Kosten für alle Seiten verursachen würde.
Folgen für Europa und Deutschland
Nachteile
- Steigende Energiepreise durch höhere Ölpreise
- mögliche Flüchtlingsbewegungen aus der Region
- Gefahr weiterer militärischer Eskalation im Nahen Osten
Mögliche Vorteile
- höhere Nachfrage nach europäischer Energie (z. B. aus Norwegen)
- kurzfristige Gewinne für europäische Rüstungsunternehmen
Globale Risiken
Experten warnen vor mehreren möglichen Szenarien:
- Ausweitung des Krieges auf andere Länder im Nahen Osten
- Blockade der Straße von Hormus (wichtige Ölroute)
- direkte Konfrontation weiterer Großmächte
Der Konflikt gilt deshalb trotz Trumps Aussage weiterhin als hochgefährlich und unberechenbar.
Fazit:
US-Präsident Trump sieht den Krieg gegen den Iran militärisch fast entschieden. Gleichzeitig zeigen neue Raketenangriffe und militärische Aktivitäten in der Region, dass der Konflikt noch nicht vollständig beendet ist. Die wirtschaftlichen und politischen Folgen sind bereits weltweit spürbar – besonders durch steigende Energiepreise und neue geopolitische Spannungen.
