Vom Straßenreporter zum Premier-League-Boss: Acun Ilıcalıs Fußballmärchen wird Realität

Ein türkischer Medienmacher schreibt englische Fußballgeschichte

Acun Ilıcalı hat einen Weg genommen, der wie ein Drehbuch klingt: vom jungen Sport- und Straßenreporter im türkischen Privatfernsehen zum Medienunternehmer, TV8-/Exxen-Gründer und internationalen Klubbesitzer. In der Türkei wurde er mit Unterhaltungsformaten und Acun Medya zu einer der bekanntesten Medienfiguren des Landes.  

Hull City: Der große Coup in England

Im Januar 2022 übernahm Ilıcalı Hull City. Britische Medien nennen als Kaufpreis rund 20 Millionen Pfund; Transfermarkt beziffert den Deal auf etwa 35 Millionen Euro. Damit begann ein ambitioniertes Projekt: Aus einem englischen Zweitligisten sollte wieder ein Premier-League-Klub werden.  

Wembley-Drama: Rückkehr in die Premier League

Am 23. Mai 2026 gelang Hull City der große Durchbruch: Im Championship-Play-off-Finale besiegte Hull Middlesbrough mit 1:0. Oli McBurnie traf in der 95. Minute und schoss den Klub nach neun Jahren zurück in die Premier League. Der Aufstieg soll dem Verein Einnahmen von rund 200 Millionen Pfund bringen.  

Ilıcalı zwischen Tränen und Triumph

Nach dem Abpfiff war Ilıcalı sichtbar emotional. Englische Medien berichteten, der Hull-Besitzer habe den Tag als einen der größten Momente seines Lebens beschrieben. Für ihn ist der Aufstieg nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch der Beweis, dass sein Projekt in England funktioniert.  

Fenerbahçe: Der Mann an der Seite von Ali Koç

Auch bei Fenerbahçe spielte Ilıcalı eine wichtige Rolle. 2024 nahm er das Angebot von Präsident Ali Koç an und trat in den Vorstand ein. Später wurde er als Vizepräsident beziehungsweise Asbaşkan wahrgenommen, bevor er im Juni 2025 seinen Rücktritt erklärte.  

Fazit: Acun Ilıcalıs Aufstieg ist mehr als eine Erfolgsgeschichte

Acun Ilıcalı steht heute für eine außergewöhnliche Karriere: vom Reporter mit Mikrofon auf der Straße zum Medienmogul und Premier-League-Klubbesitzer. Mit Hull City hat er nun geschafft, was viele für zu ehrgeizig hielten: den Sprung zurück in Englands Fußball-Elite.

Die mobile Version verlassen