Paris Saint-Germain hat die UEFA Champions League 2026 gewonnen. In einem hochspannenden Endspiel setzte sich die Mannschaft von Trainer Luis Enrique im Budapester Puskás Aréna nach einem 1:1 nach Verlängerung mit 4:3 im Elfmeterschießen gegen Arsenal durch. Für PSG ist es der zweite Champions-League-Titel in Folge – ein historischer Erfolg für den französischen Spitzenklub.
Finale vor ausverkauftem Haus in Budapest
Austragungsort des Endspiels war die moderne Puskás Aréna in Budapest. Mehr als 65.000 Zuschauer sorgten für eine beeindruckende Atmosphäre. Fans aus Frankreich und England verwandelten das Stadion bereits Stunden vor dem Anpfiff in ein Meer aus Vereinsfarben.
Die Partie wurde vom deutschen Schiedsrichter Daniel Siebert geleitet. Seine Entscheidungen standen insbesondere in der Verlängerung mehrfach im Mittelpunkt der Diskussionen.
Die Aufstellungen
Paris Saint-Germain
Safonov – Hakimi, Marquinhos, Pacho, Nuno Mendes – Vitinha, João Neves, Fabián Ruiz – Doué, Dembélé, Kvaratskhelia.
Arsenal
Raya – Mosquera, Saliba, Gabriel, Hincapié – Rice, Lewis-Skelly – Saka, Ødegaard, Trossard – Havertz.
Traumstart für Arsenal
Die Londoner erwischten den perfekten Beginn. Bereits in der 6. Minute nutzte Kai Havertz eine unübersichtliche Situation und brachte Arsenal mit 1:0 in Führung. Der deutsche Nationalspieler traf damit erneut in einem Champions-League-Finale und sorgte für Jubel im Arsenal-Lager.
In der Folge zog sich Arsenal weit zurück und konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive. PSG übernahm zunehmend die Kontrolle über Ballbesitz und Spieltempo, fand jedoch lange keine Lücke gegen die gut organisierte Abwehr der Engländer.
PSG kämpft sich zurück
Nach der Pause erhöhte PSG den Druck deutlich. In der 62. Minute wurde Kvaratskhelia im Strafraum zu Fall gebracht. Schiedsrichter Siebert zeigte sofort auf den Punkt.
Ousmane Dembélé übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß in der 65. Minute souverän zum 1:1-Ausgleich. Damit brachte er die Franzosen zurück ins Spiel und leitete die stärkste Phase von PSG ein.
Besonders Kvaratskhelia sorgte anschließend immer wieder für Gefahr. In der 78. Minute traf sein Schuss nach einem Solo sogar den Pfosten. PSG war nun die aktivere Mannschaft, konnte die Überlegenheit jedoch nicht in ein weiteres Tor ummünzen.
Verlängerung ohne Entscheidung
Nach dem 1:1-Endstand der regulären Spielzeit ging das Finale in die Verlängerung. Beide Mannschaften agierten zunehmend vorsichtig und wollten den entscheidenden Fehler vermeiden.
Die größte Diskussion entstand nach einer Szene im PSG-Strafraum, als Arsenal einen Elfmeter forderte. Schiedsrichter Siebert ließ weiterspielen, auch der VAR griff nicht ein. Die Entscheidung sorgte nach dem Spiel für zahlreiche Debatten.
Trotz einiger Chancen auf beiden Seiten blieb es nach 120 Minuten beim 1:1.
Elfmeterdrama entscheidet das Finale
Wie schon mehrfach in der Geschichte der Champions League musste das Endspiel im Elfmeterschießen entschieden werden.
PSG zeigte dabei die besseren Nerven. Während bei Arsenal Eberechi Eze und schließlich Gabriel scheiterten, verwandelten die Franzosen ihre entscheidenden Versuche souverän. Gabriel setzte den letzten Strafstoß über das Tor und besiegelte damit die Niederlage der Gunners. PSG gewann das Elfmeterschießen mit 4:3.
Luis Enrique schreibt Geschichte
Mit diesem Triumph verteidigte PSG erfolgreich den Titel und gehört nun zu den wenigen Vereinen der modernen Champions-League-Ära, denen zwei Titelgewinne in Folge gelangen. Trainer Luis Enrique unterstrich damit erneut seinen Status als einer der erfolgreichsten Trainer des europäischen Fußballs.
Analyse: PSG verdienter Sieger?
Über weite Strecken wirkte PSG spielbestimmender und kontrollierte Ballbesitz sowie Rhythmus der Partie. Arsenal überzeugte mit Disziplin, defensiver Stabilität und großer Leidenschaft, konnte jedoch offensiv nur wenige Akzente setzen. Nach Ansicht vieler Beobachter war der Ausgleich der Franzosen verdient. Im Elfmeterschießen entschied letztlich die größere Nervenstärke der Pariser.
Die Stimmen nach dem Finale
Während Kapitän Marquinhos den Pokal unter dem Jubel seiner Mannschaft in den Budapester Nachthimmel stemmte, herrschte bei Arsenal tiefe Enttäuschung. Die Gunners müssen weiterhin auf ihren ersten Champions-League-Titel warten. PSG hingegen feierte eine historische Nacht und den nächsten Meilenstein in der Vereinsgeschichte.
Endstand: PSG – Arsenal 1:1 n. V. (4:3 i. E.)
Tore: Havertz (6.), Dembélé (65., Elfmeter)
Austragungsort: Puskás Aréna, Budapest
Schiedsrichter: Daniel Siebert (Deutschland)
Zuschauer: rund 65.000
Champions-League-Sieger 2026: Paris Saint-Germain
