
Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, angemessen auf mögliche Sabotageakte Israels zu reagieren.
Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in Ankara mit seinem syrischen Amtskollegen Esad Hasan Shaybani äußerte sich Fidan zur aktuellen Lage im Nahen Osten sowie zum vorläufigen Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran.
Appell an die internationale Gemeinschaft
Fidan betonte, die Weltöffentlichkeit müsse in der Lage sein, auf mögliche Störversuche im Zusammenhang mit dem Waffenstillstand zu reagieren. „Die internationale Gemeinschaft muss angemessen auf mögliche Sabotageakte Israels reagieren“, sagte er.
Kritik an Israels Vorgehen
Zugleich übte der türkische Außenminister scharfe Kritik an Israel. Er erklärte, Israel verlagere seine militärischen Aktivitäten aus dem Gazastreifen zunehmend auf den Libanon.
Zweifel an Dauer des Waffenstillstands
Mit Blick auf den vorläufigen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran äußerte sich Fidan zurückhaltend. „Zwei Wochen könnten nicht ausreichen“, sagte er. Sollte jedoch Einigkeit zwischen den Konfliktparteien bestehen, könne die Feuerpause verlängert werden.
Die Entwicklungen in der Region bleiben damit weiterhin angespannt und von Unsicherheit geprägt.
von Dilek Poyraz



