
Beim diesjährigen Antalya Diplomacy Forum (ADF) hat die Türkei erneut ihre Rolle als zentraler Akteur auf der internationalen Bühne unterstrichen. Außenminister Hakan Fidan zog nach Abschluss der dreitägigen Veranstaltung eine durchweg positive Bilanz.
Rekordbeteiligung aus aller Welt
Nach Angaben Fidans nahmen insgesamt rund 6.400 Vertreter aus 150 Ländern sowie 66 internationale Organisationen am Forum teil. Besonders hervorzuheben ist die hochrangige politische Präsenz:
23 Staats- und Regierungschefs, 13 stellvertretende Regierungschefs, Parlamentspräsidenten sowie 50 Minister waren in Antalya vertreten. Damit zählt das ADF zu den bedeutendsten diplomatischen Plattformen weltweit.
Antalya als Zentrum globaler Diplomatie
Fidan betonte, dass Antalya während der drei Tage erneut zu einem Knotenpunkt internationaler Diplomatie geworden sei. In insgesamt 52 Sitzungen wurden aktuelle globale und regionale Krisen intensiv diskutiert.
Das Programm umfasste ein breites Spektrum – von hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen bis hin zu regionalen Dialogformaten.
Teilnehmer aus unterschiedlichsten Weltregionen – von Asien-Pazifik über Europa bis hin zu Lateinamerika und Zentralasien – nutzten die Gelegenheit zum Austausch unter einem gemeinsamen Dach.
Hochrangige Gespräche und politische Impulse
Auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan führte im Rahmen des Forums zahlreiche bilaterale Gespräche. Unterstützt wurde er dabei von Vizepräsident Cevdet Yılmaz sowie weiteren Regierungsmitgliedern, die ihre internationalen Amtskollegen trafen.
Fidan selbst nutzte das Forum ebenfalls für intensive diplomatische Kontakte und organisierte eine Reihe bedeutender Treffen am Rande der Veranstaltung.
Fokus auf Stabilität und Sicherheit
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf einem Vierertreffen mit Vertretern aus Saudi-Arabien, Ägypten und Pakistan. Dabei wurden Maßnahmen zur Förderung von Frieden und Stabilität in der Region sowie Initiativen zur Sicherung der internationalen Schifffahrtsfreiheit erörtert.
Laut Fidan seien konkrete Schritte vereinbart worden, um eine gemeinsame Vision für die Zukunft der Region zu entwickeln und langfristige Stabilität zu gewährleisten.
Erfolgreicher Abschluss mit globaler Signalwirkung
Mit seinem umfangreichen Teilnehmerfeld und den behandelten Themen setzt das Antalya Diplomacy Forum ein starkes Zeichen für multilateralen Dialog und internationale Zusammenarbeit.
Die Türkei positioniert sich damit erneut als wichtiger Vermittler in einer zunehmend komplexen Weltlage.




