
Die USA haben von der Ukraine gefordert, 50 Prozent ihrer Einnahmen aus kritischen Mineralien, Öl- und Gasvorkommen sowie wichtigen Infrastrukturen wie Häfen als Gegenleistung für die geleistete finanzielle Unterstützung im Krieg gegen Russland abzutreten. Dieser Vorschlag wurde von der ukrainischen Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj abgelehnt.
Selenskyj lehnt US-Forderung ab
US-Präsident Donald Trump hatte dem ukrainischen Präsidenten angeboten, dass die USA im Gegenzug für ihre Hilfe erhebliche Anteile an der ukrainischen Rohstoffindustrie erhalten. Medienberichten zufolge verweigerte Selenskyj jedoch die Unterzeichnung eines Abkommens, das die Übertragung der Hälfte der ukrainischen Rohstoffrechte an die USA vorsah.
Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz, verteidigte den Vorschlag und betonte, dass die Vereinigten Staaten Anspruch auf eine Gegenleistung hätten. „Das amerikanische Volk verdient es, entschädigt zu werden und die Milliarden von Dollar, die es in diesen Krieg investiert hat, in irgendeiner Form zurückzubekommen. Manche Menschen fühlen sich dabei unwohl. Aber ich denke, es wäre sehr klug von Präsident Selenskyj, dieses Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu schließen.“
US-Regierung kritisiert Ablehnung als „kurzsichtig“
Laut der Nachrichtenagentur Associated Press äußerte sich auch ein ungenannter Beamter des Weißen Hauses kritisch über Selenskyjs Entscheidung. Er bezeichnete die Ablehnung als „kurzsichtig“ und argumentierte, dass wirtschaftliche Kooperation mit den USA für die Ukraine langfristig entscheidend sei.
Ukraine verfügt über bedeutende Rohstoffreserven
Die Ukraine besitzt etwa fünf Prozent der weltweiten Reserven an kritischen Mineralien, darunter Seltene Erden, die für Technologien in der Verteidigungs-, Automobil- und Elektronikindustrie essenziell sind. Mit sieben Prozent der weltweiten Titanreserven verfügt das Land über die größten Vorkommen in Europa. Diese Rohstoffe spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von Batterien, Raketensystemen und anderen strategisch wichtigen Industrien.
Die Forderung der USA, sich Zugriff auf diese wertvollen Ressourcen zu sichern, sorgt international für Diskussionen. Während Washington auf eine wirtschaftliche Kompensation pocht, bleibt unklar, welche Auswirkungen eine solche Vereinbarung auf die politische und wirtschaftliche Souveränität der Ukraine hätte.Die USA haben von der Ukraine gefordert, 50 Prozent ihrer Einnahmen aus kritischen Mineralien, Öl- und Gasvorkommen sowie wichtigen Infrastrukturen wie Häfen als Gegenleistung für die geleistete finanzielle Unterstützung im Krieg gegen Russland abzutreten. Dieser Vorschlag wurde von der ukrainischen Regierung unter Präsident Wolodymyr Selenskyj abgelehnt.
Selenskyj lehnt US-Forderung ab
US-Präsident Donald Trump hatte dem ukrainischen Präsidenten angeboten, dass die USA im Gegenzug für ihre Hilfe erhebliche Anteile an der ukrainischen Rohstoffindustrie erhalten. Medienberichten zufolge verweigerte Selenskyj jedoch die Unterzeichnung eines Abkommens, das die Übertragung der Hälfte der ukrainischen Rohstoffrechte an die USA vorsah.
Der Nationale Sicherheitsberater der USA, Mike Waltz, verteidigte den Vorschlag und betonte, dass die Vereinigten Staaten Anspruch auf eine Gegenleistung hätten. „Das amerikanische Volk verdient es, entschädigt zu werden und die Milliarden von Dollar, die es in diesen Krieg investiert hat, in irgendeiner Form zurückzubekommen. Manche Menschen fühlen sich dabei unwohl. Aber ich denke, es wäre sehr klug von Präsident Selenskyj, dieses Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu schließen.“
US-Regierung kritisiert Ablehnung als „kurzsichtig“
Laut der Nachrichtenagentur Associated Press äußerte sich auch ein ungenannter Beamter des Weißen Hauses kritisch über Selenskyjs Entscheidung. Er bezeichnete die Ablehnung als „kurzsichtig“ und argumentierte, dass wirtschaftliche Kooperation mit den USA für die Ukraine langfristig entscheidend sei.
Ukraine verfügt über bedeutende Rohstoffreserven
Die Ukraine besitzt etwa fünf Prozent der weltweiten Reserven an kritischen Mineralien, darunter Seltene Erden, die für Technologien in der Verteidigungs-, Automobil- und Elektronikindustrie essenziell sind. Mit sieben Prozent der weltweiten Titanreserven verfügt das Land über die größten Vorkommen in Europa. Diese Rohstoffe spielen eine zentrale Rolle in der Herstellung von Batterien, Raketensystemen und anderen strategisch wichtigen Industrien.
Die Forderung der USA, sich Zugriff auf diese wertvollen Ressourcen zu sichern, sorgt international für Diskussionen. Während Washington auf eine wirtschaftliche Kompensation pocht, bleibt unklar, welche Auswirkungen eine solche Vereinbarung auf die politische und wirtschaftliche Souveränität der Ukraine hätte.
von Julia Arndt