
Massive Angriffe auf Iran und Libanon
Israel hat nach eigenen Angaben zeitgleich militärische Ziele im Iran und im Libanon angegriffen. Ziel seien Kommandostrukturen, Geheimdienstzentralen sowie Stellungen der iranischen Verbündeten, darunter die Hisbollah im Libanon, erklärten israelische Militärsprecher. Die Luftwaffe fliege erneut intensive Einsätze gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt Teheran, nachdem sich die Hisbollah unmittelbar zuvor an Raketenangriffen auf israelisches Gebiet beteiligt hatte.
Berichte aus Beirut und anderen libanesischen Städten dokumentieren Explosionen, zerstörte Infrastruktur und hohe Verluste unter Zivilisten. Mindestens mehrere Dutzend Tote und zahlreiche Verletzte werden im Libanon gemeldet – zunächst vor allem in südlichen Vororten von Beirut und weiteren Regionen, in denen Hisbollah-Stellungen stehen.
USA evakuieren Botschaftspersonal – Konflikt breitet sich regional aus
Die USA haben begonnen, Personal aus mehreren Botschaften in der Region abzuziehen und ihre Staatsbürger zur sofortigen Ausreise aufgerufen. Hintergrund sind anhaltende iranische Raketen- und Drohnenangriffe auf amerikanische Einrichtungen, unter anderem auf Botschaftsanlagen in der Golfregion.
US-Beamte melden darüber hinaus Mehrere Tote unter US-Militärpersonal bei Gefechten im Iran, im Rahmen der anhaltenden Luftangriffe. Präsidentenbehörden sprechen von einer ernsten Gefährdung der Sicherheit amerikanischer Kräfte und Mitarbeiter.
Zivilbevölkerung in Beirut und Teheran betroffen
Die Gewalt trifft nicht nur militärische Einrichtungen: In Teheran sind Explosionen in der Hauptstadt und verschiedenen Provinzen gemeldet. Gesundheitsbehörden berichten von Hundenerten zivilen Opfern infolge der Bombardements sowie von Schäden an Wohngebieten und kritischer Infrastruktur.
Auch im Libanon leiden Zivilisten massiv unter den Kämpfen: Dutzende Tote, Hunderte Verletzte und umfangreiche Zerstörungen werden allein bei den Luftangriffen auf Beirut und umliegende Gebiete verzeichnet, darunter in der Nähe von Schulen und Wohnanlagen.
Hisbollah-Miliz greift Israel an
Die libanesische Hisbollah-Miliz, ein enger Verbündeter des Iran, hat sich offen in den Konflikt eingeschaltet und in der Nacht mehrere Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert. Israel reagierte darauf mit weitergehenden Angriffen im gesamten Libanon, was die Fronten deutlich erweitert hat.
Israel hat zudem Evakuierungen von mindestens 50 Städten und Dörfern im südlichen Libanon angeordnet, da weitere Luftangriffe gegen Milizen und verbündete Infrastruktur geplant sind.
Regionale Eskalation und globale Folgen
Der Konflikt hat sich bereits über die ursprünglichen Kriegsparteien hinaus ausgeweitet:
- Iranische Raketen und Drohnen haben Ziele in mehreren Golfstaaten getroffen, darunter US-Basen und zivile Einrichtungen.
- Die Straße von Hormus, eine wichtige Route für den weltweiten Öltransport, ist nach iranischen Angaben geschlossen worden, was internationale Spannungen und wirtschaftliche Risiken erhöht.
- Luft- und Seewege sind teilweise gesperrt, Flugverkehr in der Region stark gestört.
Internationale Reaktionen und Einschätzungen
Die USA und Israel haben erklärt, sie würden den Krieg fortsetzen, bis iranische militärische und raketenfähige Kapazitäten weiter geschwächt seien. Präsidentenvertreter sehen einen mehrwöchigen militärischen Einsatz vor sich und schließen weitergehende Operationen nicht aus.
Indessen warnen internationale Organisationen und Staaten vor einer weitreichenden humanitären Katastrophe. Diplomaten aus Europa und Asien rufen zu Deeskalation und Verhandlungslösungen auf, während Russland und China kritische Äußerungen gegen die Luftangriffe veröffentlicht haben.




