
Teheran/Tel Aviv/Washington – Die Lage im Nahen Osten ist in der Nacht dramatisch eskaliert. Nach massiven Militärschlägen der Vereinigte Staaten und Israel auf Ziele im Iran hat Teheran eine großangelegte Vergeltungsoperation gestartet. Mehrere US-Militärstützpunkte in der Region sowie israelisches Staatsgebiet wurden mit Raketen und Drohnen angegriffen.
Raketenbeschuss auf US-Einrichtungen
Die iranischen Streitkräfte, darunter die Islamische Revolutionsgarden (IRGC), erklärten, man habe „strategische Ziele“ der USA im gesamten Nahen Osten ins Visier genommen. Betroffen sein sollen Militärbasen im Irak, in Syrien sowie im Golfraum.
Unabhängige Bestätigungen über das genaue Ausmaß der Schäden liegen bislang nicht vor. Das US-Verteidigungsministerium teilte in einer ersten Stellungnahme mit, man prüfe Berichte über Einschläge und mögliche Opfer. Mehrere Raketen seien abgefangen worden.
Tel Aviv getroffen – Ein Toter, zahlreiche Verletzte
Auch Israel wurde Ziel der Angriffe. In der Küstenmetropole Tel Aviv schlug nach Angaben des Rettungsdienstes mindestens eine Rakete in ein Wohngebiet ein.
Nach bisherigen Informationen:
- 1 Mensch kam ums Leben
- Mehrere Personen wurden schwer verletzt
- Zahlreiche weitere erlitten leichte bis mittelschwere Verletzungen
Augenzeugen berichten von massiven Explosionen, zerstörten Fassaden und großflächigen Trümmerfeldern. Die israelische Luftabwehr war über Stunden im Einsatz, Sirenen heulten landesweit.
Politische Reaktionen
Die israelische Regierung sprach von einem „beispiellosen Angriff“ und kündigte weitere militärische Schritte an. US-Vertreter erklärten, man werde „jede Bedrohung amerikanischer Einrichtungen entschieden beantworten“.
Unterdessen verurteilte Russland die vorausgegangenen Angriffe auf iranisches Territorium scharf und warnte vor einer unkontrollierbaren regionalen Ausweitung des Konflikts.
Luftverkehr und regionale Sicherheit
Mehrere internationale Fluggesellschaften haben Flüge in die Region gestrichen oder umgeleitet. Der Luftraum über Teilen Israels, Irans und angrenzender Staaten gilt derzeit als unsicher. Militärische Alarmbereitschaft herrscht auch in weiteren Ländern des Nahen Ostens.
Zwischenstand und Ausblick
Die Situation bleibt äußerst dynamisch. Viele Angaben – insbesondere zu Schäden an US-Stützpunkten – sind bislang nicht unabhängig überprüfbar. Diplomatische Bemühungen zur Deeskalation sind angelaufen, doch militärische Vergeltungsschläge gelten als wahrscheinlich.
Internationale Beobachter sprechen von der schwersten direkten Konfrontation zwischen Iran, den USA und Israel seit Jahrzehnten.
Weitere Entwicklungen werden im Laufe des Tages erwartet.




